Wie häufig kommt Gebärmutterkörperkrebs vor?

Endometriumcarcinom im Ultraschall

Die Haüfigkeit beträgt etwa 20 - 25 Neuerkrankungen pro 100.000 Frauen. Jedes Jahr erkranken also etwa 11.500 Frauen in Deutschland an Gebärmutterkörperkrebs (=Endometriumcarcinom). Das Risiko, im Laufe des Lebens an Gebärmutterkörperkrebs zu erkranken , liegt für jede einzelne Frau bei etwa 1,1 %.

Wie wird der Gebärmutterkörperkrebs festgestellt?

Der Gebärmutterkörperkrebs verrät sich oft erst durch Blutungen nach den Wechseljahren. Diese können als Warnhinweis nur kurz andauernd und schwach sein und müssen daher immer sehr ernst genommen werden. Bei einer sorgfältig durchgeführten Ultraschall-Untersuchung durch die Scheide (Vaginalsonografie) ist ein Gebärmutterkörperkrebs auch oft gut zu erkennen. Diese Untersuchung bieten wir als Wunschleistung an.

Wie wird Gebärmutterkörperkrebs behandelt?

Die Behandlung besteht in erster Linie in der operativen Entfernung der Gebärmutter, beider Eierstöcke und Eileiter sowie bei größeren Geschwulsten der Lyphknoten im kleinen Becken sowie ggf. entlang der Aorta.
Bei größeren Tumoren wird manchmal nach der Operation noch eine Bestrahlung des Beckens von der Scheide ("Afterloading") und/oder vom Bauch aus durchgeführt.
Die Chemotherapie spielte bei der Behandlung des Gebärmutterkörperkrebs kaum eine Rolle. Eine neue Studie hat jedoch bei fortgeschrittenen Stadien gezeigt, daß eine zusätzlich zur Operation durchgeführte Chemotherapie die Heilungschancen verbessern kann.
Sehr selten wird eine hormonelle Therapie mit Gestagenen durchgeführt.

Früherkennung?

Am ehesten gelingt die Früherkennung durch eine regelmäßige vaginalsonografische Untersuchung der Gebärmutterschleimhaut, am besten in jährlichen Abständen.