Besonders wichtig für Frauen mit Kinderwunsch

Masern-Virus

Die Impfung bietet einen nahezu 100%igen Schutz vor der Röteln- sowie Masern- und Mumps-Erkrankung und den unten genannten Komplikationen während einer Schwangerschaft.
Ziel der Impfung ist es, Masern, Mumps und Röteln möglichst vollständig zurückzudrängen und damit auch ungeschützte schwangere Frauen zu vor einer Röteln-Infektion in der Schwangerschaft zu bewahren.
Die Impfung ist sehr gut verträglich.

Erkrankung

Rubella- (Röteln) Virus

Die Röteln werden durch sogenannte Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen.
Nach ersten Krankheitszeichen, die einem grippalen Infekt ähneln, treten die typischen Röteln - Krankheitszeichen wie Lymphknoten-Schwellungen im Nacken und hinter den Ohren sowie meist etwas später ein rötlicher Ausschlag auf.
Bei etwa der Hälfte aller Erkrankten treten keine oder nur abgeschwächte untypische Symptome auf, so daß die Röteln in diesen Fällen nicht erkannt werden.
Bedeutsam ist die Röteln-Infektion jedoch vor allem durch die schweren kindlichen Fehlbildungen, die durch eine Röteln - Infektion während der Schwangerschaft entstehen (sog. Röteln-Embryopathie und Fetopathie). Hierbei kommt es hauptsächlich zu schweren Herzfehlbildungen, Augenschäden und Taubheit (sog. GREGGsche-Trias, benannt nach einem australischen Kinderarzt).
Auch die Masern sind alles andere als harmlos. Gefürchtet sind zahlreiche Akutkomplikationen sowie als schlimmste Spätkomplikation die tödlich verlaufende Masern-Encephalitis (Gehirnentzündung).
Mumps kann bei Jungen zur Unfruchtbarkeit führen, auch für Mädchen ist eine dauerhafte Schädigung der Eierstöcke durch Mumps bekannt.

Wer soll geimpft werden?

Impfschema

Die Impfung wird durch eine Injektion intramuskulär üblicherweise in den Oberarm vorgenommen.
Es müssen im Leben 2 Impfungen erfolgen. Danach sind keine weiteren Auffrischungen vorgesehen.