Volkskrankheit Osteoporose
Die heimliche Volkskrankheit Nr. 1 ist die Osteoporose.
Ca. jede 9. Frau in Deutschland erkrankt an Brustkrebs.
Die Gefahr einen Knochenbruch auf Grund eines Knochenschwundes zu erleiden trifft aber jede 3. Frau. Die Osteoporose ist vorwiegend eine Frauenkrankheit, was mit dem Hormonmangel in den Wechseljahren zusammen hängt.
Labiles Gleichgewicht
Am Knochen besteht ein Gleichgewicht zwischen aufbauenden und abbauenden Zellen. Dieses Gleichgewicht ist bei der Osteoporose gestört. Bei den ständigen Reparaturvorgängen am Knochen wird ständig mehr Knochen abgebaut als aufgebaut wird. Dadurch wird der Knochen ausgedünnt und verliert seine Elastizität. Dieses Ungleichgewicht, besteht es untherapiert über Jahre, führt bei kleinsten Unfällen zu Knochenbrüchen.
Bereits um das dreißigste Lebensjahr beginnt der Knochenabbau, 1% der Knochenmasse gehen jährlich verloren. In den Wechseljahren liegt der Knochenschwund wegen des fehlenden Östrogeneinflusses bei 4%. Zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr verlieren Frauen so 40% ihrer Knochenmasse, Männer im selben Zeitraum nur 12%. Hinzu kommt die zunehmende Gangunsicherheit im Alter, die die Sturzgefahr und damit das Frakturrisiko noch erhöht.
Die Folge: gefährliche Knochenbrüche
Für eine Frau ab 50 Jahre hat ein geschätztes Risiko für folgende Knochenbrüche in ihrem Leben: Wirbelfrakturen 32%Unterarmfrakturen 16%Oberschenkelfrakturen 15%.
Mit einer entsprechenden Vorsorge sind diese Knochenbrüche zu verhindern.
Risiken für eine Osteoporose sind:
- familiäre Vorbelastung
- Geschlecht und Alter
- Schwangerschaft und Stillzeit
- bekannte Frakturen nach den 45. Lebensjahr
- chronischer Bewegungsmangel, aber auch Hochleistungssport
- Körpergewicht
- Fehlernährung
- Zigaretten- und Alkoholkonsum
- fehlende Hormone
- bestimmte Medikamente
Vorbeugung möglich
Neben einer kalziumreichen Ernährung, die schon in jungen Jahren beginnen sollte, sind ausreichend Bewegung und das Meiden von Genussgiften Grundpfeiler der Therapie.
Eine bereits bestehende Osteoporose ist damit aber nicht allein zu therapieren. Hier helfen nur Medikamente. Wir beraten Sie dazu gerne.
Ihre Knochendichte können Sie bei uns in der Praxis messen lassen!