Tubensterilisation

Eileiter und Eierstock

Bei der Sterilsation der Frau wird durch eine Bauchspiegelung der Eileiter auf beiden Seiten durchtrennt. Hierzu gibt es mehrere Methoden. Am häufigsten angewendet wird die Verschorfung der Eileiter mit bipolarem Strom oder gelegentlich noch mit der Thermokoagulation. Bei dieser Methode ist die Gefahr einer versehentlichen Zerstörung von Nachbarstrukturen am geringsten.

Vasektomie

Bei der Sterilisation des Mannes (sog. "Vasektomie") wird ein kleiner Teil des Samenleiters entfernt und die beiden Enden so vernäht, daß ein Aneinanderwachsen verhindert wird. Danach gelangen keine Spermien mehr aus dem Hoden in das Ejakulat.
Das Ejakulat wird nicht sichtbar verändert, es besteht zum überwiegenden Teil aus Sekreten der Prostata und der sog. Samenbläschen.
Durch die Vasektomie ändert sich weder das sexuelle Verlangen noch führt sie zur Impotenz, wie von vielen Männern befürchtet.

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