Bei der Zystoskopie (Blasenspiegelung) wird ein 5 mm dünnes starkes Instrument in die Harnblase eingeführt. Auf das Instrument wird ein steriles Gleitmittel aufgetragen. Dann wird die Blase mit sterilem Wasser gefüllt, denn eine Beurteilung der Blase isz erst möglich, wenn sie komplett entfaltet ist. Mit Hilfe einer Optik kann jetzt das Blaseninnere einschließlich der Einmündungsstellen der Harnleiter (= Ureter) beurteilt werden.
Dabei werden z. B. Ursachen von Blasenentleerungsstörungen oder Blasengeschwulste sichtbar. Die Zystoskopie ist das entscheidende Verfahren zur Unterscheidung von Blasenentzündungen und Krebs.
Die Blasenspiegelung kann im Normalfall ohne Beschwerden durchgeführt werden.