Wichtig zur Sicherung des Behandlungserfolges

Die Nachsorge nach abgeschlossener Primärbehandlung eines bösartigen Tumors verfolgt im wesentlichen 2 Ziele: das frühzeitige Erkennen eines Rückfalls der Krebserkrankung, eines sogenannten Rezidivs, und zum anderen das Erkennen und Behandeln von Komplikationen der Primärbehandlung, also etwa Folgen einer Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung.

Individuelle Nachsorge

Bei der Tumornachsorge hat sich in den letzten Jahren zu Recht ein Wandel vollzogen. Die Nachsorge orientiert sich viel mehr an individuellen Gegebenheiten wie Art der Tumorerkrankung und der persönlichen Situation der Patientin. So werden apparative Untersuchungen wie Röntgen oder Laborbestimmungen wie Tumormarker bei vielen Tumorerkrankungen nicht mehr nach einem festgelegten Schema durchgeführt sondern nur bei klinischem Verdacht auf einen Rückfall. Gerade bei der häufigsten Krebserkrankung der Frau, dem Brustkrebs, ist dieser Wandel bei der Nachsorge deutlich.
Aktuelle Nachsorgeempfehlung Brustkrebs.