Gute Aufklärung ist wichtig
4-Kammer-Blick des kindlichen Herzens
Pränataldiagnostik im engeren Sinn bedeutet die gezielte Suche nach Entwicklungsstörungen des ungeborenen Kindes.
Das sind zum einen Störungen der kindlichen Erbanlagen, die entweder spontan erworben sind oder von einem oder beiden Elternteilen vererbt wurden. Zum anderen geht es um die gezielte Suche nach Organschäden oder Fehlanlagen von Organen.
Mit der Pränataldiagnostik sind Untersuchungen gemeint, die über den Umfang der in den Mutterschaftsrichtlinien festgelegten Untersuchungen hinausgehen. Dazu gehören die differenzierte Fehlbildungsdiagnostik (sogenannter "Organ-Ultraschall"), die fetale Echokardiografie, das Ersttrimester-Screening mit NT-Messung sowie invasive Untersuchungen wie die Amniozentese (Fruchtwasser-Untersuchung) und die Chorionzotten-Biopsie.
Fließender Übergang vom normalen Ultraschall
Streng genommen ist jede in der Schwangerschaft durchgeführte Ultraschall-Untersuchung Pränataldiagnostik. Der Übergang zwischen normaler Schwangerschaftsvorsorge und Pränataldiagnostik ist oft fließend.



