Häufig und meist unerkannt

Chlamydien gelten als der am häufigsten vorkommende sexuell übertragbare Mikroorganismus. Allein in Deutschland sind nach Schätzungen des Berufsverbandes der Frauenärzte etwa 1,1 Millionen Menschen mit Chlamydien infiziert, weltweit sollen es über 50 Millionen sein.
Chlamydien sind besonders heimtückisch, da etwa 90 % der Infizierten keine oder nur geringfügige Beschwerden haben

Was macht Chlamydien dann so gefährlich?

Unmittelbare Folgen einer Chlamydien - Infektion sind u.a. Ausfluß, Brennen beim Wasserlassen, Unterleibsschmerzen, Blutungsstörungen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
Viel gefährlicher sind die Spätfolgen der Ansteckung: das Risiko ungewollter Kinderlosigkeit steigt durch eine Entzündung der Eileiter auf mehr als das Zehnfache an. Nach Schätzungen leiden allein in Deutschland etwa 300.000 Frauen unter ungewollter Kinderlosigkeit als Folge einer Chlamydieninfektion der inneren Genitalorgane. Wenn doch eine Schwangerschaft eintritt, entstehen weitere Probleme, diesmal für das Baby. Eine mütterliche Infektion mit Chlamydien ist eine mögliche Ursache für Früh- und Fehlgeburten. Außerdem können Babys bei der Geburt angesteckt werden, Folgen sind in 50 % eine eitrige Bindehautentzündung und in 20 % eine Lungenentzündung.

Es gibt also viele Gründe, regelmäßig eine Ansteckung mit Chlamydien auszuschließen. Als Wunschleistung bieten wir eine solche zuverlässige Untersuchung auf Chlamydien an.