Dysplasiesprechstunde

Dank regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen mit Abstrichentnahme vom Muttermund kann die Wahrscheinlichkeit für Krebserkrankungen im Bereich des Gebärmutterhalses deutlich reduziert werden. 

Wird im Rahmen des Pap-Abstrichs durch spezielle Färbemethoden der Verdacht auf Zellveränderungen gestellt, kann dies in unserer zertifizierten Dyspasie-Sprechstunde mittels einer Differenzialkolposkopie genauer beurteilt werden.

Ziel einer Dysplasie-Sprechstunde ist es, behandlungsbedürftige Vorstufen möglichst früh zu erkennen und von den ungefährlichen Dysplasien abzugrenzen, die sich unter kontrollierter Überwachung ganz allein zurückbilden.

 

Dysplasie und ihre Ursache

Weicht das Aussehen, Färbeverhalten oder Wachstumsmuster einer Zelle von der Norm ab bezeichnet man dies als Dysplasie. Meist liegt solchen Zellveränderungen eine Infektion mit HPV zugrunde. Eine Infektion mit HPV heilt üblicherweise nach einiger Zeit vollständig aus. Falls sie bestehen bleibt, kann sie jedoch über Zellkernveränderungen langfristig zu einer Krebserkrankung führen.

Glücklicherweise ist ein Großteil der Dysplasien ungefährlich, da sie sich von ganz allein zurückbilden.

 

Differenzialkolposkopie

Die Diffenzialkolposkopie ist eine Lupenbetrachtung des Muttermundes und umliegenden Region. Nach Betupfen der betroffenen Stelle mit einer Essiglösung können wir besser einschätzen, ob eine Dysplasie sich zu einer bösartigen Veränderung entwickeln wird.

Mittels einer Gewebeprobe (Biopsie) von der betroffenen Stelle kann dann das Ausmaß der Gewebeveränderung eingestuft werden. Dies ist in der Regel schmerzlos.

Nach Erhalt aller Ergebnisse (histologische Untersuchung etc.) wird in Rücksprache mit Ihnen entschieden, ob eine weitere Therapie notwendig ist und in welcher Form diese sinnvollerweise erfolgen sollte. 

 

Zum Erlangen der Qualitätskennzeichnung „zertifizierte“ Dysplasie-Sprechstunde ist eine regelmäßige Überprüfung und Fortbildung sowie die Teilnahme an Tumorkonferenzen notwendig.

Frauenärzte am Schloß Borbeck 

*Gemeinschaftspraxis Hans-Werner Lohmar und Dr. med. Steffen Tauber sowie angestellte Kolleginnen

Schloßstraße 174, 45355 Essen
Tel.: 0201-67 50 60
Fax: 0201 -68 51 647

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